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Die Beobachtungen des TDMA bezüglich der jüngsten Stellungnahme der EFSA zur Sicherheit von E171

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 6. Mai 2021 eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie zu dem Schluss kam, dass Titandioxid (TiO2) als Lebensmittelzusatzstoff E171 nicht mehr als sicher für die Verwendung angesehen werden kann. Die EFSA konnte aufgrund einer wahrgenommenen Datenlücke keine Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität bei der Aufnahme von E171 ausschließen. Diese Abweichung von den früheren Stellungnahmen der EFSA, die ergaben, dass E171 als Lebensmittelzusatzstoff keine Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität aufwirft.

Die Titanium Dioxid Manufacturers Association (TDMA) steht weiterhin hinter der Sicherheit von TiO2 in allen vorgesehenen Anwendungen. Die TDMA geht auf das Gutachten der EFSA ein, indem sie ihr wissenschaftliches Programm aktualisiert, um weitere Daten zur Bestätigung der Sicherheit von E171 zu generieren.

Beobachtungen bezüglich der Stellungnahme der EFSA

Die TDMA hat die Stellungnahme der EFSA sorgfältig geprüft. Es handelt sich um eine komplexe Stellungnahme. Es ist das erste Mal, dass der Wissenschaftliche Ausschuss der EFSA 2018 für Nanotechnologie bei der Sicherheitsbewertung von Lebensmittelzusatzstoffen eingesetzt wurde, obwohl E171 gemäß der EU-Empfehlung kein Nanomaterial ist.

Die TDMA möchte die folgenden vorläufigen Beobachtungen mitteilen:

  • Die Stellungnahme der EFSA basiert nicht auf allen relevanten Daten zur Sicherheit von E171. Die EFSA hat einen neuen Ansatz zur Risikobewertung gewählt, der bestimmte wichtige Komponenten des Wissenschaftsdatensatzes für E171 ausschließt, die keine negativen Auswirkungen zeigen.
  • Die Stellungnahme unterscheidet sich von der früheren Position der EFSA, dass ein Lebensmittelzusatzstoff durch den Ernährungsweg der Exposition in einer Nahrungsmatrix untersucht werden sollte.

Die EFSA forderte keine neuen Studien, um wahrgenommene Datenlücken für E171 zur Genotoxizität zu schließen. Die TDMA lieferte umfangreiche neue und zusätzliche Daten und Informationen zu anderen Risikothemen.

Die TDMA hätte angesichts des neuen Rahmens für die Risikobewertung, der von der EFSA angewandt wird, einen integrativeren Bewertungsprozess geschätzt. Dies hätte der Branche eine bessere Möglichkeit gegeben, neue Wissenschaft zeitnah verfügbar zu machen, um die neuen Anforderungen der EFSA zu erfüllen. Der neue Ansatz der EFSA zur Risikobewertung könnte weitreichende Auswirkungen auf andere Substanzen haben.

Die Europäische Kommission entscheidet über die Zulassung von E171

Die TDMA ist sich bewusst, dass die Europäische Kommission aufgrund der jüngsten Stellungnahme der EFSA beabsichtigt, die Entfernung von E171 aus der EU-Liste zugelassener Lebensmittelzusatzstoffe vorzuschlagen. Die TDMA arbeitet mit den EU-Behörden zusammen, um eine Lösung zu finden und die von der EFSA vorgebrachten Bedenken zu beantworten.

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