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Titandioxid aus dem 3D-Drucker im Weltraum

Fachleute von zwei Universitäten erforschen die Nutzung von 3D-gedrucktem Titandioxidschaum im Weltraum.

2017 beauftragte die US-Raumfahrtagentur NASA verschiedene Forscherteams, die Nutzung und das Verhalten von Titandioxidschaum im Weltraum zu untersuchen. Im Mittelpunkt stand dabei die Anwendung für effizientere Solarzellen und Batterien sowie den Strahlungsschutz.

Seitdem arbeiten Teams von der amerikanischen West Virginia University und der italienischen Universität Tor Vergata in Rom im Bereich Werkstoffkunde zusammen und erforschen die Physik von Flüssigschäumen, um so mögliche Nutzungsmöglichkeiten für TiO2 -Schaum im Weltraum zu identifizieren.

Der auf der Erde gedruckte Schaum soll dann an Bord der Internationalen Raumstation unter realen Bedingungen in einer niedrigen Erdumlaufbahn getestet werden. Anschließend wollen die Teams mögliche Zersetzungserscheinungen des Materials untersuchen.

Dazu Majid Jaridi, Professor für Systemtechnik für Industrie und Management an der West Virginia University: „Diese Zersetzungsdaten verschaffen uns Erkenntnisse zur Nutzbarkeit von TiO2-Schaum für die vorgesehenen Anwendungen, ohne dass wir zunächst die Druckeigenschaften unter Mikroschwerkraftbedingungen testen müssten.“

Lesen Sie hier die Story zum Thema:

https://wvutoday.wvu.edu/stories/2017/07/11/wvu-to-develop-software-for-future-nasa-mars-rovers-test-3-d-printed-foams-on-international-space-station

https://3dprintingindustry.com/news/nasa-grants-west-virginia-university-100000-3d-printed-titanium-oxide-foam-research-aboard-iss-118011/

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